„Ich sage euch, so ist auch Freude vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut.“ (Lukas 15,10)

Zum Monatsspruch aus Herrenhut für Oktober 2017

Manchmal steht das, was man sucht, in keinem Verhältnis zum Aufwand den man treibt um etwas Verlorenes wieder zu finden. Denken wir nur einmal an den verlorenen Schlüsselbund, oder an ein verlegtes Buch.
Welche Gefühle Jesus Christus dem Verlorenen gegenüber empfindet,
erklärt er den murrenden Pharisäern in drei Gleichnissen:

a.) Ein Schaf war ausgebüxt. Der Hirte macht sich auf den Weg, um das verlorene Tier zu finden. Die Aufsicht über 99 Schafe überlässt er seinen Hirtenhunden. Als er das junge Schaf fand nahm er es liebevoll auf seine Schultern und brachte es zurück zur Herde. „So ist im Himmel mehr Freude über einen Sünder, der Buße tut, als über 99 Gerechte.“

b.) Über die Rückkehr eines treulosen Sohnes. Von einem jungen Mann, der in sehr kurzer Zeit ein großes Vermögen „verjubelt“ hat. Der Vater sieht den Rückkehrer von weitem. Er läuft ihm entgegen, umarmt und küsst ihn. Kein Vorwurf. Nur Freude.

c.) Von der Frau mit ihrer verlorenen Münze. Hier spürt man die sehr große Freude nach dem Wieder-finden ihres Geldes. Sie ruft alle zusammen, lasst uns feiern, ich habe es wieder gefunden!

Und was empfinden wir bei unserem Kosten-Nutzen-Denken: Ist ein Schaf es wert, wenn möglicherweise 99 in Gefahr geraten? War das Vaterliebe, ohne einen Tadel? Wenn eine Frau ihre Wohnung auf den Kopf stellt, um ihre Münze wieder zu finden?

Nun, Jesus Christus, ist unser Vorbild. Er liebt das Verlorene. Auch die am Rande der Gesellschaft Verzweifelten und Heimatlosen. Er ist der „Hirte”, der für Sünder und die Verlorenen zu uns gekommen ist. Und so ist Freude im Himmel, wenn nur eine Person, über alles gesellschaftliche Denken hinweg, zur Umkehr bewegt wird.

WilFried Bock (www.klugoderweise.de und www.ge-danken.de)

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„Und siehe, es sind Letzte, die werden die Ersten sein, und sind Erste, die werden die Letzten sein.“ (Luk. 13;30)

Zum Monatsspruch aus Herrenhut für September 2017
Jesus spricht sehr oft in leicht zu verstehenden Gleichnissen. Seine heutigen Worte sind jedoch aus meiner Sicht nicht ganz so einfach zu verstehen. Hier geht es um die existenzielle Seite des (unseres) Glaubens. Und wir erkennen, Gott ist nicht nur lieb und Jesus ist nicht nur freundlich.
In Jesus Beurteilung erkenne ich auch ein weiteres Argument, das, wie bei einem guten Foto, keine Schattierungen zulässt. Ganz eindeutig, kein „grau“! Nur eine Aussage gilt: „schwarz“ o d e r „weiß“. Also für, oder gegen Christus.

Wie damals, werden auch wir von Jesus Christus aufgefordert, in dieser Welt „Farbe“ zu bekennen. In Wort und Tat sollen wir unseren Glauben jederzeit mutig bezeugen. Dazu zählt, dass wir gerne darüber berichten, mit welchen Aufgaben Gott uns beauftragt hat: Liebe, Achtsamkeit, Fürsorge und DIE Nächstenliebe!

Wer nach Gottes Geboten lebt, ist beim Gastgeber herzlich willkommen, auch wenn er bisher nicht zu den Ersterwählten zählt. Alle anderen, die zuerst Eingeladenen, jedoch Ungehorsamen und Nichtglaubenden sind ausgeschlossen, zählen nun zu den Letzten und… bleiben draußen! Für sie ist die Türe zu!

Weil Gott jedoch alle Menschen liebt, ergeht seine herzliche Einladung auch heute noch an alle Welt. Nun auch, dank des Internets, an eine „weltweite“ Gästeschar, die mit einer Einladung Jesu nie rechnen konnten. Und unter den bisher von Jesus Ausgeschlossenen haben jetzt auch ehemalige Zweifler Gottes grenzenlose Liebe erkannt und ihm ihre Sünden bekannt. Sie können sich nun auf Jesus berufen und haben mit den ehemals Letzten Zugang zu seiner Feier.

WilFried Bock (www.ge-danken.de und www.klugoderweise.de)

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„Aber Gottes Hilfe habe ich erfahren bis zum heutigen Tag und stehe nun hier und bin sein Zeuge bei Groß und Klein* (Apg. 26.22)

So lautet der Monatsspruch aus Herrenhut für August 2017.

Die gute Nachricht übersetzt: „Machthaber und einfaches Volk*. Und wenn wir heute die durch Gott erfahrenen Hilfen, dazu noch seine Güte „bezeugen“, werden wir das ganz sicher nicht vor Machthabern und auch nicht als Gefangener in einem Gerichtsgebäude tun.
Aber wenn wir einfachen Menschen unseren Glauben vor dem einfachen Volk bezeugen, bekommen wir oft auch schroffe Antworten. Uns wurde mehrfach u.a. gesagt: „Gott? Gibt es doch gar nicht! Und wenn es ihn gäbe:  „Warum ist so viel Leid in der Welt, in der wir Gewalt und Terror, Ungerechtigkeiten und Missgunst erleben?“ Und warum gibt es Kriege?

Paulus, dem klugen Theologen, hat man solche Fragen nicht gestellt. Er hätte sie auch nicht beantwortet. Für ihn war das Evangelium das Allerwichtigste. Vor den Richtern bezeugte Paulus die Auferstehung Christi! Er berichtete beharrlich über die durch Gott erfahrenen Bewahrungen, über Jesus Taten, seine Wunder und seine Menschenliebe.
Bei unseren Gesprächen, bei unserem Zeugnis, „sollten“ wir uns ähnlich wie Paulus verhalten. Einige Fragen der Zweifler können wir nicht korrekt beantworten, denn nach unserem Verständnis sind die vielen, schlimmen Taten „Menschen-werk und ganz sicher nicht Gottes-werk“. Und ein Leben ohne Schwierigkeiten wird es auch für Christen nicht geben. Kummer und Angst gehören zum Leben, hin und wieder auch zu den Fügungen Gottes.
Aber Gottes Ziel ist eine friedliche, eine versöhnte Welt, in der sich alle Menschen die Hände reichen. Und mit seinem wichtigsten Gebot: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ verlangt er die Nächstenliebe von allen Menschen. Bereits beim Einhalten dieses einen Gebotes sind die von den Zweiflern vorgetragenen schlimmen Taten zu vermeiden.

WilFried Bock (www.ge-danken.de und www.klugoderweise.de)

 

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„Ich bete darum, dass eure Liebe immer noch reicher und tiefer wird und dass ihr mehr Weisheit und Einsicht erlangt.“ (Phil. 1;9)

So lautet der Monatsspruch aus Herrenhut für Juli 2017,

Es ist beeindruckend, wie Paulus und Timotheus im Gefängnis sitzend, nichts für sich erbitten, sondern dafür beten, dass Gott den Gemeindegliedern reichere und tiefere Liebe, dazu auch Weisheit und Erkenntnis schenken möge.
Zu den Geschwistern in Philippi hatte er ein besonders herzliches Verhältnis. Es war ja die erste Gemeinde auf europäischem Boden, in der Paulus das Evangelium gepredigt hat.
Wegen seines „Gebetes für mehr Liebe“ möchte ich das Wort „Liebe“ hier ganz besonders herausstellen. „Durchbuchstabiert“ gibt es eine Vielzahl von Liebes – Möglichkeiten:

L – wie Langmut: sich darauf einlassen, mit einem anderen einen langen Weg gehen. Bei ihm bleiben. Ausharren. Sich nicht davonstehlen, wenn es kritisch wird. Geduld haben und einen langen Atem bewahren.
I – wie Ideenreichtum: erfinderisch sein. Nicht „Problem“- orientiert, sondern „Ziel“-orientiert denken. (wie David, der nicht auf Goliat, sondern auf Gott schaute und… erfolgreich handelte) Den anderen mit positiven Gedanken überraschen. Dann das Nichterwartete tun und Brücken bauen.
E – wie Ehrerbietung: Zurückhaltung üben. Sich nicht aufdrängen. Das Geheimnis des anderen nicht antasten. Ihn sein lassen, was und wie er ist. Auch anders sein, als ich.
B – wie Behutsamkeit: zärtlich sein. Den anderen behüten, auch vor mir selbst. Liebe ist ein Geschenk, ein geheimnisvolles Geschehen – und dennoch stark wie der Tod.
E – wie Einsicht: dem anderen nah bleiben, auch wenn er es aus der momentanen Sicht eventuell nicht verdient hat. Ihn nicht klein machen, sondern groß. Ihm mehr zutrauen, als er sich selbst zutraut.

„Fünf Buchstaben“ die anregen, dass die Liebe noch reicher und tiefer wird. Danach folgen, so ist es mein Wunsch: Einsicht und Weisheit für ein noch besseres, gutes Miteinander.

WilFried Bock (www.ge-danken.de und www.klugoderweise.de)

 

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Man muss Gott mehr gehorchen, als den Menschen.“ (Apg. 5:29)

Zum Monatsspruch aus Herrenhut für Juni 2017

So antwortete Paulus, als er von den Römischen Richtern bestraft wurde. Was hatte er getan: Er hatte trotz der Anweisung, nicht zu predigen, weiterhin verkündigt, dass Jesus Christus der Herr ist. Dass er für unsere Schuld gestorben und dass er wieder auferstanden ist.

Dieser Bibelvers wird leider auch heute noch von sehr vielen Menschen nicht beachtet. So sagte mir vor einigen Wochen eine mir sehr sympathische Person beim gemeinsamen Kaffee trinken: „Bitte entschuldige, aber ich glaube nicht an Gott!“ Wir haben dann das Thema gewechselt.
Die in meinen Augen vorbildlich lebende Person erklärte mir dann bei einem abendlichen Spaziergang, dass er vom „Bodenpersonal“ beider Kirchen, er ist, evangelisch, seine Frau war katholisch, enttäuscht wurde. Er hätte keine Predigt in Erinnerung, die ihn mal wirklich „gepackt“ hätte. Darum sei heute sein Denken: Religion ist Privatsache. Bei diesem Thema verschließe ich meine Ohren.

Seit zwei Jahren erkenne ich bei unseren gemeinsamen Park Spaziergängen, vier Rentner, alle mit Hunden, die Beliebtheit dieses „Ungläubigen“. Seine Nächstenliebe ist vorbildlich. Er ist freundlich, geduldig und half einigen Flüchtlingen. Immer hilfsbereit, wo Hilfe, oder auch Not, erkennbar ist. Sei es eine Störung am Fernseher, eine Hilfe bei beim Ausfüllen von Formularen, bei Kranken- und Behördenbesuchen.

In dieser Woche wurde diese Persönlichkeit fünfundsiebzig Jahre alt. Wenige Wochen nach unserem ersten Treffen verstarb seine Frau nach langer Krankheit. So durfte ich ihm tröstende Worte zusprechen.
Auch „über Gott und die Welt“ haben wir gesprochen, wobei Gott natürlich noch sehr wenig vorkam. Und weil Gott die Erfüllung seines Willens erwartet, bete ich für diese liebe Person, dass Gott sein Herz erreicht und er Ihn dann als seinen Schöpfer und dessen unendliche Liebe erkennen möge.

WilFried Bock (www.klugoderweise.de und www.ge-danken.de)

 

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Eure Rede sei allezeit freundlich und mit Salz gewürzt. (Kolosser 4;6)

Zum Monatsspruch aus Herrenhut für Mai 2017

Christ sein ist in unserem christlichen Abendland leider schon längst keine Selbstverständlichkeit mehr. In manchen Großstädten gehören fast fünfzig Prozent aller Bewohner keiner christlichen Kirche an. Selbst das Christ-sein dieser Kirchenmitglieder ist, Meinungsumfragen zufolge, recht oberflächlich.
Wie viel Menschen aus unserer direkten Nachbarschaft mögen zu den „oberflächigen Christen“ zählen, oder zu denen, die gar keinen Gottesdienst mehr besuchen? Wir wissen es nicht. Aber machen wir uns hierüber Gedanken? Leidet unsere Seele an solchen Zuständen?
Ich verstehe Paulus so, dass wir beiden Personenkreisen das Evangelium verkündigen sollen, verkündigen müssen. Und das liebevoll, ermutigend und kreativ “ also …  „mit Salz gewürzt! Ob wir dann „eine reiche Ernte einfahren“ geht von Gott aus. Ihn dürfen wir bitten und immer wieder dafür beten, dass er sich in unserer Republik, in unserer Stadt, ja, auch bei unseren direkten Nachbarn, offenbart und deren Herzen öffnet.
In dieser Welt, mit ihrer Ungerechtigkeit und Bosheit, mit Leid, Krankheit und Tod müssen wir, von Gott beauftragt, aufrichtige Zeugen sein. Das bedeutet, dass wir allen Menschen gegenüber zuvorkommend sind. Das heißt aber auch, dass wir ihnen nicht nur über unsere Beweggründe schreiben, dass wir mit ihnen nicht nur reden, sondern handeln und so Gottes Wesen sichtbar machen. Und Christen erkennen (hoffentlich) die Hilfsbedürftigen. Also lautet unser Auftrag: Hinschauen, Ansehen, und Aufrichten. Das ist Christenpflicht! Jesus sagt: „ Geht hin!“ (Appg. 22;21) Und Gott freut sich schon über nur „einen“ Sünder der Busse tut. (Lukas 15,10)

WilFried Bock (www.klugoderweise.de und www.ge-danken.de)

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Gott spricht: „Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.“ (Hesekiel 36.26)

Durch wichtige Aufgaben für und in der Familie und meinen längeren Krankenhaus-aufenthalt habe ich das Hesekiel Kapitel, dem diese Jahreslosung entnommen ist, erst im April dieses Jahres gelesen. Am gleichen Tage bekam ich Post von Porsche, mit dem  diese für ein neues Modell warben. Für mich alten  Mann eigentlich uninteressant. Aber deren fett gedruckte Headline “Die Kraft der zwei Herzen  weckten jedoch meine Neugierde.
Geworben wurde für ein neues Sportmodell, das, sehr leistungsstark, „mit zwei Herzen“  ausgestattet ist. Nach deren Aussage, mit je einem Elektro- und Benzinmotor, die ab Startbeginn „harmonisch zusammen wirken  und eine Geschwindigkeit von 278 km ermöglichen. Umwelt schonend! Ein großartiger Erfolg “menschlicher Intelligenz“.
Wir wissen, dass Gott, der allmächtiger Schöpfer, uns nur mit einem Herzen ausgestattet hat. Das ist ein Hochleistungsorgan. Nichts vom Fließband! Es ist unser wichtigstes Organ, von dessen regelmäßigen Schlagen unser Leben abhängt.
Und die Bibel erwähnt unser Herz als das zentrale Organ, dass alles Leben lenkt. Hier entstehen unsere Motive und Stimmungen; alles menschliche Handeln, wie Denken, Planen,  Fühlen und Wollen.

Bereits im Paradies hat es Gott „gereut“, als er feststellen musste, dass es auch ein verderbtes Herz ist. Aus ihm kommen, wie wir es leider auch immer wieder erleben, Überheblichkeit und Unvernunft. Selbst Mord und Totschlag sind so alt wie die Menschheit. Leider aber auch das Lügen und der Betrug, mit dem vielen Menschen großer Schaden zufügt wird.
Über weitere Sünden informiert das Neue Testament; Markus 7,21. So ist verständlich, dass es viele  Zeitgenossen gibt, die aus Neugierde gerne einmal  in das Herz eines anderen schauen wollen. Es ist ihnen jedoch verwehrt, unmöglich!  Aber nur Gott, nur er, hat hierfür seinen Röntgenblick. Er schaut in unser Herz. Vor ihm kann man nichts verbergen. Gott deckt alle Sünden auf.
Damals in Israel und heute auch bei uns Gläubigen. Aber durch unseren Herrn Jesus Christus erleben wir es immer wieder, wie er uns aus lauter Liebe seine Gnade schenkt und das Versprechen gibt: „Ich schenke euch ein neues Herz und einen, meinen heiligen Geist“. Und so verschenken auch wir die Liebe zum Nächsten, ausgesandt von Gott!
WilFried Bock   (www.ge-danken.de und www.klugoderweise.de>) 

 

 

 

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„Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, er ist auferstanden.“

Zum Monatsspruch aus Herrenhut für April. 2017

Unterschiedliche Interessengruppen berichten seit Jahrhunderten, dass die Wiederauferstehung Christi nur symbolisch zu verstehen sei. Zuerst leugneten es die Römer! Sie erfanden  die Lüge der Jerusalem-Affäre:  „Einige Soldaten sollten berichten, dass sie in der Nacht wegen Übermüdung eingeschlafen wären. Diese Unaufmerksamkeit hätten Jünger Jesu genutzt, um den Leichnam zu stehlen. Eine sehr unglaubwürdige Version! Ein römischer Soldat, der während seines Wach-Dienstes  einschlief, hätte sein Leben verwirkt. Und dass dann sogar eine komplette Wachmannschaft eingeschlafen sein soll, ist doch noch unverständlicher.

Bekannt und bezeugt ist, dass sich Jesus Christus nach seinem Leiden und Sterben am Kreuz zuerst bei den Aposteln gezeigt und damit bewiesen hat, dass er tatsächlich auferstanden ist. Vierzig Tage sahen sie ihn und er sprach mit ihnen über das Reich Gottes, unter anderem mit der beglückenden Botschaft, dass  niemand mehr Angst vor dem Tod haben muss, der durch Jesus am Kreuz zerbrochen ist. So liegt ein Leben vor uns, das Jesus das ewige Leben nennt. Er hat uns zugesagt, dass der Tod ein für allemal überwunden ist. Und Christus hat uns versprochen: „Ich lebe, und ihr sollt auch Leben.“

Geheimnisvoll lenkt Gott durch unseren Herrn Jesus Christus die Geschichte der Welt zu einem wunderbaren Ziel: „Gott hat ihn von den Toten auferweckt und eingesetzt zu seiner Rechten im Himmel über alle Reiche, Gewalt, Macht, Herrschaft und alles, was sonst einen Namen hat. Alles hat er unter seine Füße getan. (Eph. 1,20-22)

Gläubige Menschen erkennen ihre Sünden. Sie klammern sich an Jesus Christus, als den einzigen Retter und Ausweg aus aller Not, hin zum ewigen Leben. Mit solchen Menschen schafft er eine neue Weltordnung, neue Verhältnisse im Himmel und auf Erden.

WilFried Bock

(www.gedanken.de und www.klugoderweise.de)

 

 

 

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Wenn ihr in ein Haus kommt, so sagt als erstes: Friede diesem Haus! (Lukas 10,5)

Zum Monatsspruch aus Herrnhut für Februar 2017.

Dieser mehr als freundliche Gruß ist Teil des missionarischen Auftrages Jesu. Er sendet seine Jünger in die Welt … und verheißt ihnen eine reiche Ernte. „Ich sende euch wie Lämmer mitten unter Wölfe.“ Es ist also nicht ganz ungefährlich. Als Wegzehrung sollen sie jedoch haben: Großes Vertrauen: „Nehmt keinen Geldbeutel mit, keine Vorratstasche
und keine Schuhe.“ Und sie sollen eilen: „Und bleibt unterwegs nicht stehen, um jemand zu begrüßen.“

Bei jedem Besuch begrüßt den Hausherren mit Friede diesem Haus!
Für alle, die für diesen Frieden bereit sind, wird der Wunsch in Erfüllung gehen. In solchen Häusern sollen sie sich aufhalten, essen und trinken, was angeboten wird; das ist euer Lohn.
Ein weiterer Dienst ist erforderlich: „Heilt die Kranken in der Stadt und sagt den Leuten: „Gott richtet jetzt seine Herrschaft bei euch auf!“ Den Unwürdigen, sollen sie das Gericht verkünden.

Auch wir sind beauftragt, den Menschen in unserer Umgebung den Frieden zu vermitteln. Streitenden sollen wir raten, sich zu versöhnen. Den Rest bewirkt dann unser Herr Jesus Christus.

Wenn wir jedoch bemerken, dass unser Gegenüber nicht bereit ist, diese Versöhnung mit und durch Gott an sich heran zu lassen, dürfen wir ihn auch nicht bedrängen.
Wir können uns neuen Aufgaben zuwenden. Aber das bedeutet nicht, dass wir, wie es vor einigen Jahren noch geboten war, die Beziehungen zu den Nichtchristen abbrechen.
Kirche und Gemeinden können, ja, müssen sich verändern, unsere Aufgaben auch! Der Friedensgruß bleibt Verpflichtung.

WilFried Bock (www.ge-danken.de und www.klugoderweise.de)

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Der Herr gab zur Antwort: Ich will meine ganze Schönheit vor dir vorüberziehen lassen und meinen Namen ‚der Herr‘ vor dir ausrufen. Ich gewähre Gnade, wem ich will, und ich schenke Erbarmen, wem ich will. (2. Mose 33,19)

Zum Monatsspruch aus Herrnhut für Juli 2016:

Mose ist entmutigt. Und beim Betrachten dieses Leitverses bin auch ich heute betrübt. Im letzten Monat haben wir den Vers aus 2. Mose 15,2 gelesen. Gott wird dort in den höchsten Tönen „gelobt“. Wir erfahren, dass die Israeliten nach ihrer Befreiung ein Lied – für alle Zeiten – gedichtet und es zur Ehre Gottes gesungen haben. Im letzten Vers heißt es: „Herr, Du bist König, jetzt und alle Zeit!

Und nur wenige Wochen nach ihrer Befreiung haben die Israeliten Gott schon wieder den Rücken zugekehrt. Ein teures „Goldenes Kalb“ wurde geschaffen und verehrt. Sie wollten einen Gott zum Anfassen. Einen „Götzen“. Diese kosten viel, helfen tun sie nicht!

Wie können die Menschen nun schon seit vielen Generationen immer wieder so versagen?
Verständlich wäre es, wenn Mose entschieden hätte: „Es reicht!“ Sehr enttäuscht hätte er die Brocken hinwerfen können. Etwa so: „Gestaltet Eure Zukunft doch ohne Gott, aber dann auch ohne mich!“ Mose reagiert anders.

Er vertraut auf Gottes Gnade und macht sich zum Fürsprecher seines Volkes. Denn trotz ihres Ungehorsams, trotz ihrer Undankbarkeit, will Mose es weiterhin durch die Wüste führen, ihm beistehen.

Aber im Gespräch mit Gott knüpft er das sehr mutig an eine Bedingung. Mose bittet Gott um ein Zeichen seiner Gnade. Gott möge ihm sagen, was er mit seinem Volk beabsichtigt und dass Er dem Volk vergibt. Und vor allem soll er Mose zusichern, dass er mitzieht. Das verbindet Mose mit einer Bitte, auf die Gott im obigen Vers des Monats antwortet. Hier macht Gott auch seine Souveränität deutlich, ein Aspekt, der dem heutigen Menschen verloren gegangen ist.

Seine weitere Bitte, dass er Gottes Herrlichkeit einmal sehen möchte, erfüllt Gott nicht, weil Mose die „unverhüllte Herrlichkeit“ nicht ertragen könnte. Das gilt nach wie vor für alle Menschen. Aber im Glauben erkennen wir Gott in seinen Werken und seinen Führungen.

WilFried Bock (ge-danken.de  und  klugoderweise.de)

 

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